Ein Streichquartett mit klassischem Fundament. Wir spielen die großen Werke der Quartettliteratur, kuratieren eigene Programme und bringen Musik aus fast neun Jahrhunderten miteinander ins Gespräch.
Very StellaKammermusik ohne GenregrenzenSongs of Love and MadnessRITUALSUNDER THE SKINZehn AbendeEine Handschrift
01Kalender
Die nächsten Konzerte.
Unsere Konzertformate, Kammermusik an besonderen Orten und die Konzertreihen, die wir mitgestalten. Hier findest Du alle Termine an einem Ort.
02Unsere DNA
„Ob man Pop-Songs auf klassischen Instrumenten spielen kann, ist keine Frage des Genres, sondern der Haltung.“
Andra Heesch im Hamburger Abendblatt, 28.08.2026
Ein Quartett. Viele Welten.
Adrian Iliescu, Birgit Erz, Andra Heesch und Samuel Selle bringen Erfahrung aus dem Orchester, aus etablierten Kammermusikensembles und aus der Entwicklung eigener Konzertformate mit. Im Mittelpunkt steht nicht der Kontrast, sondern die Frage, was die Werke einander zu sagen haben.
I
Klassisches Fundament
Unser Repertoire reicht von Hildegard von Bingen bis zur Gegenwart. Die klassische Quartettliteratur ist ein eigenständiger Teil unseres Profils.
II
Kuratierte Programme
Jeder Abend folgt einer dramaturgischen Idee. Originalwerke, historische Vokalmusik und Songs der Gegenwart bilden einen gemeinsamen Bogen.
III
Konzerte als Erlebnis
Moderation: Stella Quartett. Wir öffnen die Zusammenhänge zwischen den Werken. Licht und Raum gehören dazu. Die Musik bleibt das Zentrum.
03Programme
Zehn Abende. Eine Handschrift.
Drei Abende unserer Handschrift verbinden Quartettliteratur, historische Vokalmusik und Songs der Gegenwart zu einer Erzählung. Sieben weitere Programme stellen große Werke der Quartettliteratur in eine eigene Dramaturgie. Moderation: Stella Quartett.
Unsere Handschrift · I
Songs of Love and Madness
Eine Geschichte über Liebe, die irgendwann ihre Unschuld verliert.
Philip Glass und Felix Mendelssohn Bartholdy erzählen von Liebe und Erinnerung. Nach der Pause treten Vittoria Aleottis Liebesmadrigale aus dem 16. Jahrhundert in einen direkten Dialog mit Metallica und Pink Floyd.
Was suchen Menschen im Klang, wenn Worte nicht mehr ausreichen?
Ein Bogen über fast neun Jahrhunderte, von Hildegard von Bingen über Arvo Pärt, Lili Boulanger und Caroline Shaw bis zu ROSALÍA. Gebet, Klage, Beschwörung und Ekstase werden als menschliche Grundgesten hörbar.
Was passiert, wenn Musik den Körper erreicht, bevor wir sie einordnen können?
Puls, Reibung und Wiederholung verbinden Igor Strawinsky, Maurice Ravel, Henri Dutilleux und Kaija Saariaho mit Billie Eilish, ROSALÍA und Linkin Park. Der Abend führt vom Bruch zur Befreiung.
Sieben Abende mit großer Quartettliteratur, von Joseph Haydn bis Philip Glass, oft im Dialog mit Werken aus unseren eigenen Programmen. Dreht die Karten um, dann seht Ihr, was an jedem Abend erklingt.
01 / 07Klassik
KINDRED
Last Light
Wie nah sind sich Menschen, die dieselbe Musik in sich tragen?
Ein Abend über Verwandtschaft: Fanny Hensel und Felix Mendelssohn antworten einander in Musik. Danach spricht bei Franz Schubert der Tod zum Mädchen, nicht als Feind, sondern als Freund.
Fanny Hensel · Felix Mendelssohn · Franz Schubert
Zwei Geschwister.Ein Abschied.
Teil I
Fanny Hensel Streichquartett Es-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett a-Moll op. 13
Teil II
Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“
Der Titel„Kindred“ meint Blutsverwandtschaft und Seelenverwandtschaft zugleich. Fanny und Felix waren beides füreinander. Der Untertitel „Last Light“ steht für das letzte Licht vor der Dunkelheit, das alle drei Werke tragen.
ca. 52 + 40 Minuten mit Pause
02 / 07Klassik
GRAVITY
The Weight of Light
Was wiegt schwerer: die Musik, die man schreibt, oder die, die vor einem geschrieben wurde?
Drei Komponisten, drei Generationen und die Frage, wie viel Ernst Musik verträgt. Der Abend führt vom Morgenlicht in die Schwere.
Joseph Haydn · Ludwig van Beethoven · Johannes Brahms
Erst Licht.Dann Gewicht.
Teil I
Joseph Haydn Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4 „Sonnenaufgang“
Ludwig van Beethoven Streichquartett f-Moll op. 95 „Serioso“
Teil II
Johannes Brahms Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1
Der Titel„Gravity“ ist Schwerkraft und Ernst zugleich. Beethoven nannte sein op. 95 selbst „Quartetto serioso“. Brahms veröffentlichte sein erstes Streichquartett erst mit 40 Jahren, nachdem er rund zwanzig Versuche vernichtet haben soll.
ca. 44 + 32 Minuten mit Pause
03 / 07Klassik und Songs
MAIDEN
Death and the Madrigal
Wann kippt Hingabe in Verlust?
Vor der Pause spricht der Tod mit dem Mädchen, nach der Pause antwortet sie: Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“, danach Leoš Janáčeks „Kreutzersonate“ und Madrigale von Maddalena Casulana im Wechsel mit Kate Bush und Nick Cave.
Franz Schubert · Leoš Janáček · Maddalena Casulana · Kate Bush · Nick Cave
Erst der Tod.Dann ihre Stimme.
Teil I
Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“
Teil II
Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate“
Jacques Arcadelt Il bianco e dolce cigno
Kate Bush Wuthering Heights
Maddalena Casulana Ahi possanza d’amor
Nick Cave & Kylie Minogue Where the Wild Roses Grow
Maddalena Casulana Morte! Che vuoi? Te chiamo.
Der TitelDas Mädchen ist die Figur, um die sich alles dreht: bei Schubert im Gespräch mit dem Tod, nach der Pause mit eigener Stimme. Der Untertitel „Death and the Madrigal“ spielt mit Schuberts Werktitel und sagt offen, was nach der Pause kommt.
ca. 40 + 45 Minuten mit Pause
04 / 07Klassik und Gegenwart
GRACE
Holy Song
Wie klingt Dankbarkeit, wenn man fast alles verloren hat?
Ludwig van Beethovens Dank eines Genesenen und Gesang aus neun Jahrhunderten: ein Abend über Atem, Stille und Dankbarkeit.
Ludwig van Beethoven · Hildegard von Bingen · Arvo Pärt · Max Richter · Caroline Shaw
Ein Dank.Aus neun Jahrhunderten.
Teil I
Ludwig van Beethoven Streichquartett a-Moll op. 132
Teil II
Hildegard von Bingen O virtus Sapientiae
Arvo Pärt Fratres
Max Richter On the Nature of Daylight
Caroline Shaw Entr’acte
Hildegard von Bingen O viridissima virga
Der Titel„Grace“ ist Gnade, Anmut und Dankgebet zugleich. Der Untertitel „Holy Song“ nimmt Beethovens Überschrift auf und schlägt die Brücke zu Hildegard von Bingen.
ca. 45 + 37 Minuten mit Pause
05 / 07Klassik
SOIR ET MATIN
Paris 1893–1919
Wie klingt Licht, kurz bevor es verschwindet, und kurz nachdem es zurückkehrt?
Paris zwischen 1893 und 1919: Claude Debussy und Maurice Ravel als Leuchttürme, Lili Boulanger und Germaine Tailleferre als Stimmen, die man neu entdeckt.
Claude Debussy · Lili Boulanger · Germaine Tailleferre · Maurice Ravel
Vom Abend.In den Morgen.
Teil I
Claude Debussy Streichquartett g-Moll op. 10
Lili Boulanger D’un soir triste
Teil II
Germaine Tailleferre Quatuor à cordes
Lili Boulanger D’un matin de printemps
Maurice Ravel Streichquartett F-Dur
Der TitelBoulangers letzte Werke tragen das Licht schon im Titel: ein trauriger Abend und ein Frühlingsmorgen. Diesem Bogen folgt der ganze Abend. Der Titel ist als einziger französisch, weil das Programm es ist.
ca. 35 + 44 Minuten mit Pause
06 / 07Klassik
DISSONANCE
Vienna 1785–1800
Wie radikal war die Musik, die wir heute für selbstverständlich halten?
Die Wiener Klassik als das, was sie zu ihrer Zeit war: kühn, unbequem und neu. Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und der junge Ludwig van Beethoven in fünfzehn entscheidenden Jahren.
Joseph Haydn · Wolfgang Amadeus Mozart · Ludwig van Beethoven
Klassik.Als sie neu war.
Teil I
Joseph Haydn Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 „Kaiserquartett“
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett C-Dur KV 465 „Dissonanzen“
Teil II
Ludwig van Beethoven Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4
Der TitelMozarts KV 465 beginnt mit einer langsamen Einleitung voller Reibungen, daher der Beiname „Dissonanzen“. Der Titel widerspricht bewusst dem Bild der Klassik als reiner Harmonie.
ca. 57 + 25 Minuten mit Pause
07 / 07Minimal und Moderne
STILL
Slow Light
Was hören wir, wenn sich scheinbar nichts verändert?
Musik, die sich Zeit nimmt: Wiederholung und Stille als roter Faden, von Philip Glass und Arvo Pärt bis zu Ludwig van Beethovens „Heiligem Dankgesang“.
Philip Glass · Arvo Pärt · Max Richter · Caroline Shaw · Ludwig van Beethoven
Wenig Bewegung.Viel Weite.
Teil I
Philip Glass Streichquartett Nr. 9 „King Lear“, Sätze I und II
Arvo Pärt Fratres
Max Richter On the Nature of Daylight
Caroline Shaw Entr’acte
Teil II
Arvo Pärt Summa
Ludwig van Beethoven „Heiliger Dankgesang“ aus op. 132
Philip Glass Streichquartett Nr. 3 „Mishima“
Der Titel„Still“ heißt still und zugleich „immer noch“: Musik, die stillsteht und doch weitergeht. Der Untertitel „Slow Light“ beschreibt das Hören an diesem Abend: Licht, das sich so langsam verändert, dass man es erst im Nachhinein bemerkt.
Orchester, Kammermusik und eigene Konzertformate: vier Laufbahnen, die sich im Quartett treffen.
Stella ist aus Freundschaft entstanden. Samuel Selle und Andra Heesch kennen sich seit dem Studium. Seit 2017 spielen sie mit Adrian Iliescu als Nichiteanu Trio, bis heute und auf Reisen bis nach Madagaskar und Südafrika. Birgit Erz kam auf einem ganz anderen Weg dazu. Sie und Andra wohnen seit Jahren im selben kleinen Ort und sind sich trotzdem erst bei einem Konzertprojekt in einer Kirche musikalisch begegnet. Ab dem ersten Ton hat es gepasst. Als wir im Januar 2025 zum ersten Mal zu viert spielten, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Auf der Bühne reagieren wir spontan aufeinander, und manchmal verschmilzt unser Klang einfach. Hinter der Bühne und in den Proben lachen wir viel, haben jede Menge Blödsinn im Kopf und fühlen uns manchmal wie auf Klassenfahrt.
„Es war wie Liebe auf den ersten Blick, musikalisch natürlich.“
Birgit Erz
„Ich bin unglaublich stolz, diesem Quartett anzugehören!“
Adrian Iliescu
„Wir sind alle eng miteinander befreundet, jeder mit jedem, jeder auf seine eigene Art.“
Andra Heesch
„(M)eine heimliche Streichquartett-Liebe.“
Samuel Selle
Violine I
Adrian Iliescu
Violine I
Adrian Iliescu
Geboren in Bukarest. Studium in Lübeck bei Christiane Edinger und Konzertexamen in Hamburg bei Kolja Blacher, Kammermusik bei Walter Levin vom LaSalle Quartett. Erster Konzertmeister der Symphoniker Hamburg, zuvor Konzertmeister der Lübecker Philharmoniker und stellvertretender Erster Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons. Lübecker Furtwängler-Preis, Kammermusik beim Martha Argerich Festival.
Violine II
Birgit Erz
Violine II
Birgit Erz
Geboren in Heilbronn, geprägt von Lehrern wie Valery Gradow, Roman Nodel und Antje Weithaas. Preisträgerin beim Premio Valentino Bucchi in Rom. 2006 Gründungsmitglied des Boulanger Trios, zu Gast in der Elbphilharmonie, der Wigmore Hall London und im Wiener Musikverein. Die Alben des Trios erscheinen bei Berlin Classics und wurden u. a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Enge Zusammenarbeit mit Beat Furrer, Olga Neuwirth und Matthias Pintscher.
Viola
Andra Heesch
Viola
Andra Heesch
Geboren in Bukarest. Als Solistin und Kammermusikerin spielte sie in der Suntory Hall Tokio, der Carnegie Hall New York und der Elbphilharmonie, zu Gast u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Enescu Festival. Studium an der Hamburger Musikhochschule mit Auszeichnung, Meisterkurse bei Tabea Zimmermann und Nobuko Imai. Gründerin des Nichiteanu Trios. Sie spielt eine Bratsche von Girolamo Brensio aus dem Jahr 1536, ein Erbstück ihres Vaters.
Violoncello
Samuel Selle
Violoncello
Samuel Selle
Geboren in Heidelberg. Studium in Hamburg, Lübeck und Köln, u. a. bei Heime Müller vom Artemis Quartett und beim Alban Berg Quartett. Seit der Gründung 2003 Cellist des Trio Adorno, ausgezeichnet u. a. beim Deutschen Musikwettbewerb und bei den Kammermusikwettbewerben in Melbourne und Osaka. Außerdem Cellist von Mirror Strings mit zwei Gitarren und zwei Celli. Konzerte in Europa, Asien, Mittelamerika und Australien.
06Resonanz
Live. Seit 2025.
400+
Konzerte
100.000+
Konzertgäste
35.000+
Monatliche Instagram-Aufrufe
Glasklar gespielte Solo-Passagen standen im Wechsel mit extrem dichter Homophonie.“
Leonhard Calm, Hamburger Abendblatt, 28.08.2026
… im dramaturgisch gut gewählten Kontrast.“
Leonhard Calm, Hamburger Abendblatt, 28.08.2026
… die menschliche Stimme durch unvergleichlich warmen Celloklang ersetzte“
Leonhard Calm über Samuel Selle, Hamburger Abendblatt, 28.08.2026
Stimmen aus dem Publikum
Stella Quartett einfach fantastisch!“
Publikum der Sundown Concerts
Danke für einen wundervollen inspirierenden Abend mit tollen Musikern.“
Alles, was Ihr für Planung, Vermittlung und Berichterstattung braucht: buchbare Programme, die Pressemappe und einen direkten Draht zu uns.
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Songs of Love and Madness ist live erprobt und ab sofort buchbar. RITUALS, UNDER THE SKIN und die sieben weiteren Programme ab Saison 2027/28 oder auf Anfrage.
Zehn Programme Drei Abende unserer Handschrift und sieben weitere Programme. Abendfüllend, zwei Teile mit Pause. Moderation: Stella Quartett.
Dauer Zwei Teile mit Pause, je etwa 45 bis 50 Minuten.
Räume Kirchen, Konzertsäle, Festivals und besondere Räume. UNDER THE SKIN auch in Clubs und Industrieräumen.
Technik Akustisch. Verstärkung nur bei Open Air und Großbühnen. Lichtkonzept in Absprache.
Fragen zu Konzerten, Programmanfragen, Presse oder Kooperationen. Wir melden uns persönlich.
Very Stella.
Stella Quartett · Hamburg
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